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Manches ist möglich

Alfred Resch-Diaz

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Die Ausstellung präsentiert die Vielzahl an Themen, die den Künstler Alfred Resch-Diaz beschäftigen. Die Darstellung von unberechenbarer Schönheit der Natur - wie beispielsweise in seinen Bergbildern - bis hin zu seiner Auseinandersetzung mit globalen Entwicklungen und unterschiedlichen Kulturen. In sogenannten “Reworked“-Serien, in denen er Fotografien mit horizontalen Farbbändern oder durchscheinend wie deckender Malerei überlagert, schafft er den Dialog zwischen zwei Medien.

Reschs Schicht- und Streifenbildern hinterfragen Wahrnehmung und lassen erkennen, dass immer nur ein Teil der Wirklichkeit fassbar werden kann. Vergangenheit und Gegenwart durchdringen einander, Zufälliges trifft auf bewusst eingesetzte Gestaltungselemente.

Zudem schafft der ausgebildete Architekt und Elektroniker Objekte, die sich aus Kabelabfällen zu mehr oder minder dichten Geweben verketten und mit Hilfe von LED-Leuchtmitteln zum Erleuchten gebracht werden. Diese beweglichen Skulpturen machen den sich ausdehnenden Raum erlebbar.

24. März bis 12. Mai 2024

Eröffnung:

23. März 2024, 14:00 Uhr

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VITA

Alfred Resch-Diaz wurde 1962 in Graz geboren; er besuchte 1976-81 die HTL-Graz-Gösting für Elektronik und Nachrichtentechnik. Im Sinne der finanziellen Unabhängigkeit der Kunst entschied er sich 1982 gegen das Studium in einer Meisterklasse in Wien und für das von Architektur an der TU-Graz. Während des Studiums Mitarbeit in und danach Zusammenarbeit mit zahlreichen Architekturbüros wie Domenig-Eisenköck/Graz, Mitterberger/Lienz, Halle1/Salzburg, Croce-Klug/Graz, AH3 Kieslinger/Horn ...

Ab 1980 intensiviert er seine Auseinandersetzung mit Malerei und Grafik. Schon bald entstehen täglich mehrere Blätter, die sich zunehmend stapeln. 1981-1985 ist er Mitglied der Künstlervereinigung om in Graz und nimmt an Gruppenausstellungen in der Steiermark teil. Im Sommer 1981 ist er zu Weiterbildungen bei Otte in Salzburg, 1982-91 bei Giselbert Hoke in Rein (die Ateliers und Werkstätten im Stift Rein unter der Leitung von Giselbert Hoke und Rudolf Kedl dienen 9 Jahre als Kommunikationsort in Ergänzung zum eigenen Wohn-Atelier), 1982-85 frequentiert er zur Vertiefung Charusa, Wallisch und Möhlis in Graz, Sommer 1983 Scheerer in Südtirol, Sommer 1982, 83, 86 Kortokraks (London) in Tuscania (Italien) und 1987-90 Rudolf Kedl in Rein und Neuhodis. 1985-86 ist er künstlerischer Assistent bei Robert Wilfing in Hitzendorf und 1988 in Florö (N). 1992 unternimmt er mit E. Gfrerer und Robert Rushan eine Kunstprojektreise durch Algerien und Marokko; 1995-2001 arbeitet er in Ateliergemeinschaft mit Horst Grandits, Dorothea Erharter, Ines Brandner, Günter Hainzl in der Grazer Griesgasse.

Bis zu den 90er-Jahren umfasst der Werkkatalog einige Tausend Arbeiten, vorwiegend expressionistische Grafiken und Malereien; 1994 entstehen erste „Schichtbilder“, Arbeitsserien werden geometrisch-abstrakt, Strukturen und Einzelelemente sind gestaltungsprägend. In weiterer Folge wird Malerei mit Freilassungen auf Stein, Metallplatten oder Stoff übertragen. Ab Ende der 90er-Jahre entstehen Skulpturen, Landart-Projekte, Fotografiezyklen und Installationen; unterschiedliche Medien vermischen sich und Lichttechnik wie auch Elektronik fließen in die Arbeiten ein.

Nach zirka 40 Architekturprojekten, in der Hauptsache Kommunalbauten, sowie der Teilnahme an ebenso vielen Architekturwettbewerben beendet er im Jahr 2002 seine Tätigkeiten im Bereich der Architektur und widmete sich fortan ausschließlich der Bildenden Kunst. Ab dem Jahr 2008 zahlreiche Auslandsreisen, auch mit dem Ziel, Fotomaterial zu erlangen, welches dann in seinen „Reworked“ Arbeiten als Ausgangsbasis für die Studiotätigkeit dient: Marokko, Algerien, Kanarische Inseln, Kap Verden, Argentinien, Chile, Vietnam, Kambodscha, Nepal, Westsahara, Kuba, China, Namibia, …

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