Gerhard Lojen & Kurt Weber

Impulsgeber und Künstler des Dialogs

Der Grazer Gerhard Lojen zählt zu den bedeutendsten Vertretern der Steirischen Moderne. 2020 hätte er seinen 85. Geburtstag gefeiert.

Als Mitglied der Grazer Sezession und Mitbegründer der Gruppe 77 pflegte der Künstler einen intensiven Gedankenaustausch mit KollegInnen, darunter Vevean Oviette, Gottfried Fabian, Rudolf Pointner, Hans Bischoffshausen aber auch mit dem Kunstkritiker Richard Rubinig. Von 1987 bis 2000 war Lojen Leiter der Meisterschule für Malerei an der Grazer Ortweinschule.

An der Technischen Hochschule Graz begegnete er dem Maler Kurt Weber, unter dessen Einfluss sich Lojen schon als Student der Kunst zuwandte. Lojens künstlerischer Weg war es, aus einem intensiv ausgeprägten Materialbewusstsein heraus zu einer reinen Abstraktion von Form und Farbe zu gelangen.

Webers Frühwerk war seit seinem Pariser Aufenthalt stark von der französischen Kunst beeinflusst, während das letzte Schaffensjahrzehnt durchaus avantgardistische Aspekte aufweist. Weber war ab 1945 Lehrbeauftragter für künstlerische Gestaltung an der Technischen Hochschule Graz. Die Ausstellung würdigt das Werk der beiden steirischen Künstler, Lehrerpersönlichkeiten und Wegbereiter mehrerer Künstlergenerationen.

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13. September bis 1. November 2020

Eröffnung:

12. September 2020

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