Alarmierung und Kommunikation im Feuerwehrwesen

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Dass es die Menschheit von der Kommunikation mit Rauch- und Lichtzeichen, über die drahtgebundene Telegrafie, dem Telefon bis hin zur drahtlosen Kommunikation und dem digitalen Funk geschafft hat, ist mit großer Wahrscheinlichkeit ihrem unermüdlichen Forschergeist zuzusprechen.

Alarmierung

Julius Weil schrieb in seinem Buch „Elektrizität gegen Feuergefahr, 1905“, dass der wichtigste Teil der Organisation einer Feuerwehr das Meldewesen ist. Bei Brandgefahr ist das Feuer im Entstehen zu ersticken. Er schreibt weiter, dass es also Hauptbedingung ist, eine Feuermeldung so rasch als nur irgend möglich zu bewerkstelligen.“

Diese getroffene Aussage hat bis heute Bestand, wenn sich auch die hierzu verwendeten Geräte verändert haben.

Bereits in Zeiten vor dem organisierten Löschwesen musste die Bevölkerung bei Brandgefahr alarmiert werden.

Feuerwehrkommunikation

Im Jahre 1954 wurden erstmals in der Feuerwehrgeschichte Hand- und Fahrzeugfunkgeräte von der Stadtfeuerwehr Weiz eingesetzt. Bereits im Jahre 1956 wurden acht Funkfrequenzen für die Steiermark fernmeldebehördlich bewilligt.1977 erfolgte der Beginn des landesweiten Ausbaus des Warn- und Alarmdienstes in den Bezirken. Ein Meilenstein in der Feuerwehrkommunikation war die Einführung des digitalen Bündelfunks für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BOS Austria genannt.


Die Sonderausstellung begibt sich auf eine klein historische Reise in die Entdeckungen und Erfindungen der Alarmierung und Kommunikation im Feuerwehrwesen. Vom Glockensignal und Böllerschüssen zu Sirene und stiller Alarmierung sowie vom Hornisten über den analogen Funk zur Digitalisierung.

10. September bis 30. Oktober 2022

Eröffnung:

09. September 2022, 19:00 Uhr

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